Recycelte Materialien, die zu Kunstobjekten verarbeitet werden.

Künstler beeindrucken mit ihrem ganz besonderen Know-how ebenso wie Kunstobjekte aus recycelten Materialien, darunter Zeitungspapier und mechanische Teile.

Die 16. Ausgabe des Festivals Raconte-arts, das gestern Abend im Saheldorf endete, war für viele Künstler eine Gelegenheit, ihre Kunstwerke in den Gassen dieses schönen Dorfes Kabylie auszustellen, das für eine Woche in ein Freilichtmuseum umgewandelt wurde.

Unter diesen Künstlern haben einige nicht versäumt, durch die Demonstration eines ganz besonderen Know-hows zu beeindrucken, wie z.B. diejenigen, die Kunstobjekte aus recycelten Materialien herstellen, einschließlich Zeitungspapier und mechanischen Teilen. In der Gasse entlang des Eingangs zum Saheldorf trafen wir zwei junge Künstler, Naït Slimane Amel und Hamdi Hocine, Ureinwohner der Gemeinde Abi Youcef in Aïn El-Hammam, die Objekte aus recyceltem Zeitungspapier ausstellten.

“Mit unserer Ausstellung, die hauptsächlich aus Papierfiguren besteht, würdigten wir die Afrikanerin. Wir haben auch andere Kreationen wie Nachtlichter und Körbe, die ebenfalls aus recyceltem Zeitungspapier hergestellt werden”, sagt Amel und erklärt uns, dass wir “neben Papier auch Dosen und Glasflaschen für andere Kreationen verwenden.

“Wir arbeiten hauptsächlich mit recycelten Materialien. Diese Arbeit, die wir am Arbeitsplatz gelernt haben, ermöglicht es, Abfälle zu recyceln, indem sie in wertvolle Objekte verwandelt werden”, erklärt sein Kamerad Hamdi Hocine. Die andere Ausstellung, die die Raconte-Kunst kennzeichnete, ist die des Meisters Nacereddine Bensalem, der aus der Wilaya von Tébessa stammt.

Der Schmied, der zum ersten Mal an diesem Festival teilnimmt, stellte Produkte aus mechanischen Teilen aus. “Ich fertige Kunstobjekte mit wiederhergestellten mechanischen Teilen. Das gibt mir die Möglichkeit, mich auszudrücken und Objekte zu schaffen, die sehr beliebt und vor allem bei Liebhabern der zeitgenössischen Kunst sehr gefragt sind”, so der Handwerker.

Diese seltenen und einzigartigen Objekte, erklärte Nacerredine Bensalem, bleiben in ihrem reinen Zustand, denn sie sind bereits an der Basis verchromt und ihr antikes Aussehen verleiht ihnen mehr Charme und Wert. Raconte-arts gab auch dem Tarik-Verein für die berufliche Integration psychisch kranker Jugendlicher aus Larbaâ Nath Irathène die Möglichkeit, von seinen Mitgliedern geschaffene Objekte auszustellen und zu verkaufen.

Laut der Generalsekretärin des genannten Vereins, Frau Mellal Nadjema, “ist das Ziel des Vereins durch diese Veranstaltung, diesen Rand der Gesellschaft, der in den Handwerksberufen wie Weidenweberei, Keramikdekoration, Blumendekoration, Macramé…. eingeführt wurde, professionell zu begleiten”. “Unsere Teilnahme an der Raconte-Kunst ermöglicht es uns unter anderem, die Anliegen unserer jungen Lernenden einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln”, sagt sie.